Sonntag, 5. Februar 2017

Ein mal noch ... das Herz!

So meine lieben Leser ,
noch einmal das Herz und dann lasse ich Euch damit in Frieden!

Ich nahm also brav meine Arznei, mit dem Ergebnis, dass ich kaum noch laufen konnte und ein wenig orientierungslos war. Ein kurzer Besuch im Krankenhaus in Italien ... und glaubt mir dieses italienische Krankenhaus inklusive seiner Ärztin war einfach nur genial, verhalf mir zu der Einsicht nun doch meinem Verstand zu vertrauen und meine Arznei abzusetzen. Mein Blutdruck normalisierte sich, meine Muskeln schmerzten nicht mehr und ich fühlte mich zwar schwach aber jeden Tag ein wenig munterer.
Nur die Angst, diese lähmende Angst blieb ... immerhin hatte man mir glaubwürdig zu verstehen gegeben, dass ich sterben würde, nähme ich nicht meine Arznei!
Diese Angst blieb mir lange Zeit erhalten bis zum heutigen Tag! Neuen Mut und Lebenskraft fand ich in der Meditation, so dass ich heute aus vollem HERZEN sagen kann, höre auf Dein Herz, nimm Dir Zeit still zu sein, achte und beobachte Deine Gedanken und benutze Deinen Verstand wenn es von Nöten ist. In all den wilden Momenten die mir mein Leben so bringt, nehme ich mir immer wieder MEINE Zeit! Und manchmal wird eine Meditation der Stille auch zur Meditation der besonders lauten Momente. Egal wie, ich habe gelernt meinen Fokus hin und wieder mal nur auf mein innerstes zu richten und siehe da ... in diesen Momenten kommen die wertvollsten Inspirationen . Auch meine Familie schenkte mir all den Mut den man brauchte die Füße wieder mitten in ein angstfreies Leben zu stellen. Besonders mein Mann sei hier erwähnt, der nie müde wurde mir zu erklären, dass ich mit meinem neuen Ersatzteil sicherlich viel Zeit habe ihn liebevoll zu beanspruchen :-)! Meine Freunde, die nie müde wurden und werden an meiner Seite zu stehen. Viele kamen andere gingen, die wertvollsten blieben egal was das Leben so brachte und bringt!
Heute kann ich Danke sagen, Danke das ich dieses Ereignis erleben durfte, es hat mein Leben in vollem Maße bereichert!
Passt immer gut auf Euch auf, verliert Euch nicht und nehmt Euch hin und wieder mal einen Moment ohne diesen ganzen Gedankenstrudel der einem manchmal durch den Kopf streift ... was wäre dafür besser geeignet als unsere schönen Gärten mit den täglichen kleinen Wundern die uns hier begegnen !





Mittwoch, 25. Januar 2017

Eisige Kälte in unserer Heimat

Mal kurz ein kleiner Ausflug ins tägliche Leben, weg von meiner Herzensgeschichte. Es ist einfach nur eisig und wunderbar. Der Schnee lässt sich nicht vertreiben und Väterchen  Frost streckt seine Finger aus. Ich habe die Bilder nicht bearbeitet, die Lichtverhältnisse waren so gegeben. Es war bitter kalt im Freizeitzentrum in Mayen!

Freizeitzentrum Mayen/Nettetal






                                       

Altes Brechwerk im Nettetal bei Mayen! Derzeit im Rückbau : http://www.eifelverein.de/data/die_eifel/DieEifel-0301-52d2b8efa3217.pdf       










Die Finger sind wieder warm und die Tränen über den Verlust der kleinen verstorbenen Seele getrocknet.

Habt alle eine aufmerksam Zeit für die schönen Dinge dieser Jahreszeit !

Herzlichst Eure Alexandra


Dienstag, 24. Januar 2017

Herzdiät und Hunger wie ein Bär!

Vorab, ich wiege 63 kg bei einer Körpergröße von 1,70 m . Aufgrund meines Infarkt´s und meines vermeintlich gezogenen Zahne´s wurde ich im Krankenhaus auf Diät gesetzt. Infarktpatienten werden auf Diät gesetzt ... so ist das nun mal und damit konnte ich auch echt noch ganz gut umgehen. Das man mir aber irgendwann nur noch klare Brühe vorsetzte, da man mir ja vermeintlich einen Zahn gezogen hatte, überspannte meinen leeren Magen dann doch ein wenig. Alle Bemühungen, ob sprachlich oder bildlich meiner Krankenschwester zu erklären das man mir keinen Zahn gezogen habe, liefen ins Leere.
Dafür bekam ich eine ordentliche Heparinspritze die dazu führte das mir das Blut aus dem Mund schoss und ich einige Zeit über dem Waschbecken verbrachte.
Hinzu kamen meine Herzmedikamente, eine Mischung aus  Betablocker, Cholesterinsenker und Thrombozytenaggregationshemmer die auf meinem täglichen Speiseplan standen. 
Ohne diese Medikamente, so versicherte man mir, würde ich das nächste Jahr nicht überleben. 

Stellt Euch das mal vor! Da ist man wirklich schockiert, heilfroh überlebt zu haben und dann überkommt einen die fürchterliche Angst zu sterben und zwar bald wenn man seine Medikamente nicht nimmt. Diese extreme Angst zu sterben begleitet mich bis heute. Männer so sagt man, stecken so einen Infarkt wohl besser weg aber das ist mir total egal ... Ich will leben und zwar noch länger als ein Jahr! Plötzlich steckte ich in einer echten Bredouille. Bei einem bis dahin sehr niedrigen Blutdruck von 80/60 kamen dann die Betablocker ins Spiel die ich brav schluckte! Und die Cholesterinsenker bei bis dato Werten von denen manch andere nur Träumen. Aber auch diese schluckte ich brav, wer will schon sterben? Bitte versteht das nicht miss, es gibt sicherlich Menschen die wirklich all diese kleinen Helferlein brauchen und das auch zu recht, allerdings sollte jeder Mensch individuell betrachtet werden !!!

Dann war da noch die Sache mit der Reha. Ich weiß nicht ob es besser gewesen wäre dort hin zu gehen aber bis heute weiß ich ganz sicher das der gebuchte Urlaub am Gardasee die richtige Entscheidung war. Ich wollte nur noch bei meiner Familie sein, jeden Augenblick nur mit meinen Liebsten verbringen, wo auch sonst nach so einem Spektakel. 

Könnt ihr Euch vorstellen was passiert ist? Mein Blutdruck ging wie durch Betablocker geplant brav gaaaaaanz weit runter, laufen konnte ich kaum noch! Mein Cholesterin senkte sich ebenfalls brav bis ich heftige Muskelschmerzen bekam. Wieder das Herz .... Angst! Der Verstand sagte ganz klar was Sache war... doch die Angst lähmte! Die Angst zu sterben innerhalb eines Jahres! 



Montag, 23. Januar 2017

Ein bißchen aufregend .... die zweite!

Wie ging´s weiter... oder wie ein Zahnarzt zum Lebensretter wird!

Mich überkam also ständig diese merkwürdige Müdigkeit. Die Krämpfe ergriffen mich nun auch nachts, ich konnte kaum mehr schlafen bis der Morgen kam an dem ich die Schmerzen kaum mehr aushalten konnte. Mein Mann brachte mich zu unserem Hausarzt der ein EKG schrieb und mich mit einem Schmerzmittelrezept nach Hause schickte.
Mittlerweile hatte ich heftige Schmerzen im Kiefer. Da unser Zahnarzt im gleichen Ort ansässig ist, fuhren wir gleich nach dem Hausarztbesuch zu meinem Zahnarzt. Er sah sich meine Zähne an, arbeitete an einem vermeintlichen Übeltäter und bat mich eindringlich sofort in ein Krankenhaus zu fahren da er diese Symptome ganz sicher zuordnen konnte. Unser Zahnarzt ist wirklich ein Schätzchen und natürlich folgten wir seinem Rat und fuhren ins nächstgelegen Krankenhaus.
Ich konnte es kaum fassen als die Ärzte mir sagten ich müsse sofort in´s OP da ich einen Herzinfarkt habe. Ich war wie vom Donner gerührt und bestand in meinem sturen Kopf tatsächlich darauf, erst einmal die Blutwerte sehen zu dürfen. Ich ... Herzinfarkt ... immerhin wurde das alles untersucht und einstimmig beschlossen, dass mein Herz völlig in Ordnung sei!
Abgekürzt ... OP - Stent -Intensivstation die ich einigermaßen fit am nächsten Tag wieder verlassen konnte. Aber wisst ihr was? Ich hatte Zahnweh ... genauer gesagt ein mächtig geschwollenes Zahnfleisch ... Freitag´s in einem Krankenhaus. Es klingt ein wenig verrückt aber ich weiß wie ein vereiterter Zahn endet und das Krankenhaus war nicht bereit meinem Wunsch nach einem Zahnarzt nachzukommen. Meine Zahnretter sollte mein Lebensretter sein der nach einem Anruf in seiner Praxis bereit war auf mich zu warten. Ich also raus aus dem Krankenhaus, ab zum Zahnarzt der mich erfolgreich behandelte indem er mein Zahnfleisch eröffnete. Warum schreibe ich das hier? Ihr werdet sehen das dies noch eine lustige Rolle in meiner kleinen HERZlichen Geschichte einnehmen wird!




Montag, 16. Januar 2017

Bißchen aufregend war´s schon!

Jetzt mal ganz unverblümt.

Im Juli 2015 erlitt ich einen Herzinfarkt. Die ersten Anzeichen zeigten sich bereits im Februar. Ich wollte in morgendlicher Kälte unsere Pferde versorgen und erlitt einen krampfhaften Schmerz in der Brust der mich zu Boden gehen lies.
Die Krämpfe häuften sich im Laufe der nächsten Tage, so dass ich mich entschloss unseren Hausarzt aufzusuchen. Nach einem Troponin Schnelltest, der positiv war, wies mein Hausarzt mich in das nächstgelegene Krankenhaus ein. Dort wurden einige Untersuchungen getätigt. Angefangen vom EKG, bis zu meinen Blutwerten, einem Herzultraschall sowie einem Röntgenbild wurde ich völlig auf den Kopf gestellt. Das Ergebnis zeigte schnell, ich bin kerngesund und meinem Herzen fehlt es an nichts. 
Da ich mit meinem Auto selbst ins Krankenhaus gefahren war, musste ich einige male meine Parkscheibe nachstellen. Hier erlitt ich wiederum einen Krampf in der Brust, den ich den behandelten Ärzten auch mitteilte. Es wurde sofort ein EKG geschrieben, ohne Befund! 
Soweit alles prima, ich verlies das Krankenhaus mit absoluter Sicherheit der Besitzer eines kerngesunden Herzens zu sein!
Einzig doof war die Tatsache, dass die Krämpfe nicht nachließen ... nein sie wurden schlimmer und die Abstände in denen sie auftraten kürzer. Irgendwie integrierte ich sie in mein alltägliches Leben. 
Krampf ... kurz innehalten und weiter ging´s im tagtäglichen Programm ein bißchen geplagt von einer merkwürdigen Müdigkeit.

Es ist eine etwas längere Geschichte und ich denke ich teile sie ein wenig auf. Dennoch möchte ich sie gerne erzählen, sie ist ein wichtiger Teil meines Leben´s geworden, eine sonderbare Veränderung im Wilden Garten!

Herzlichst Eure Alexandra









Freitag, 13. Januar 2017

Ein frohes und gutes neues Jahr!

Meine lieben Leser,

ihr habt sicherlich schon bemerkt, dass ich meinem Blog einen neuen Namen gab, ihn ein wenig verändert habe. So einiges ist in den letzten beiden Jahre passiert und es wäre einfach nicht mehr richtig die Geschehnisse auf unseren Wilden Garten zu beschränken. Erst einmal, bevor es wieder richtig los geht, möchte  ich Euch berichten was hier so alles geschehen ist, wünsche ich Euch allen ein frohes, gutes und gesundes neues Jahr. Ich hoffe Ihr hattet alle einen guten Start.
Hier schneit es gerade aus vollen Wolken und alle haben eine Menge Spaß mit dem winterlichen Wetter .
Nun aber erst einmal meinen Neujahrsgruß in Bildern mit kleinen Impressionen unserer wunderlichen Wunderkerzen, die in der Silvesternacht den Wilden Garten verschönerten.











Herzlichen Dank an Annalena Rams, die an diesem Abend den Finger am Auslöser unserer Kamera hatte!

Habt alle eine gute Zeit, ein schönes Wochenende und erfreut Euch an dem winterlichen Wetter.
Herzlichst Eure Alexandra

Sonntag, 28. Juni 2015

Das Schweigen hat ein Ende ...

Meine Güte schon wieder ist so viel Zeit ins Land gegangen und das Leben birgt so einige Chancen die man nutzen kann, wenn man will. 

Veränderung entstehen und so wie der Garten sich immer weiterentwickelt die Natur immer neue Überraschungen birgt, so bewegt sich auch ein Leben! Mein Leben!

Wir haben unser Haus nach dem Kaminbrand wieder in Ordnung gebracht. Nach den beiden erfolgreichen Märkten im Winter habe ich mich entschlossen ein Kleingewerbe zu eröffnen und das kostete erst einmal unendlich viel Zeit. Jetzt hat sich alles ein wenig eingespielt und die Kreativität, das werkeln mit den Händen macht unendlich viel Spaß. 

Im Garten ist natürlich richtig viel los, die Rosenblüte ist in vollem Gange und meine Neuzugänge vom letzten Jahr sind alle angewachsen ... keine Verluste ...freu!

Hier im Blog werde ich in Zukunft weiterhin meinen Garten dokumentieren. Zeit zum täglichen kommentieren meiner liebsten Blogs bleibt mir nun in meiner neuen Situation recht wenig. Lesen und stöbern, Eure wunderbaren Gärten bewundern werde ich natürlich weiterhin :-) denn Dinge die Freude bereiten sollte man sich bewahren. 







Rosenblüte im WildenGarten, jeden Tag öffnen sich neue Blüten, ihr Duft liegt leicht in der Luft.













Ich habe Rosen in vielen verschiedenen Farben die sich durch ihren Standort erst nach und nach öffnen.



















Begleitet vom Fingerhut der sich in diesem Jahr sehr zu meiner Freude auch in weiß in meinem Garten angesiedelt hat.




        Da ganz hinten im Wusel blüht bald ein Rosenbaby, kann man es sehen?


           

           




Aus unserem Gartenteich hat die Volkswanderung begonnen, man muss genau schauen wo man hintritt, das ist die neue Art der Meditation und Achtsamkeit im WildenGarten.










Hunderte von Bildern könnt ich hier jetzt zeigen, es hat sich so viel verändert. Sei´s in kleinen Dosen und bei meinem nächsten Post zeige ich Euch was eine Schnittlauchblüte so alles kann.

Eines liegt mir noch auf dem Herzen.... ich bedanke mich hier an dieser Stelle ganz herzlich bei Trixi vom Blog www.trixistrauminsel.blogspot.com, ohne sie wäre ich nicht auf die Idee gekommen meine Nähmaschine wieder auszupacken uns siehe da Nähen ist wie Rollschuhlaufen hat man es einmal gelernt .... und jetzt ist auch der Unterfaden kein Problem mehr .... aber das ist eine andere Geschichte!

Euch allen wünsche ich eine wunderbare Woche und viel Sonne im Herzen!

Alexandra